Regeln - Sportboßeln

Straßenboßeln-Wettkampf

(Pokale - Qualifikationen – Meisterschaften)

Wettkämpfe finden auf Strecken statt, die nicht kürzer als 2 km sind. Ideal sind geteerte, wenig befahrene gerade Straßen. Geworfen wird mit Pockholz-, Kunststoff- und Gummikugeln, die einen Durchmesser von ca. 8-12 cm haben. Auch die kleinere irische Eisenkugel kommt hin und wieder zum Einsatz. In der Regel nimmt der Werfer einen Anlauf von ca. 20 Metern, um dann die Kugel mit voller Kraft ihrem Ziel entgegen zu schleudern.  

Um die Würfe zu messen, wird die Strecke nach Metern markiert. Die Teilnehmer, die nach Alter und Geschlecht einer Gruppe zugeordnet sind, boßeln gegeneinander. Es zählt da nur die Einzelwertung. Wer insgesamt am weitesten geworfen hat, ist Sieger.

Bei einigen Veranstaltungen boßeln auch Mannschaften gegeneinander. Da wird die Sieger-Gruppe aus dem Gesamtergebnis ermittelt.

 

Standboßeln-Wettkampf

(Pokale - Qualifikationen – Meisterschaften)

Voraussetzung ist eine große Wiesenfläche, auf der mit einer kleinen mit Blei durchdrungenen Holzkugel so weit wie möglich geworfen wird. Im Gegensatz zu den Werfern aus Niedersachsen, müssen die Schleswig-Holsteiner den Diskus-Wurf mit der Drehung praktizieren. Sonst wird man disqualifiziert. In Schleswig-Holstein sagt man „Boßel“ zu der Kugel, in Niedersachsen heißt sie „Kloot“.

Auch in dieser Disziplin wird nach Alter und Geschlecht eingeteilt. Bei mehreren Würfen von der gleichen Stelle wird der weiteste Versuch gewertet.

Regeln - Gesellschafts-Boßeln

Ideal ist folgende Gruppierung:

2 Mannschaften á 5 Personen

1 Bollerwagen + 2 Boßelkugeln + 1 Kraber

 

Nach Zusammenstellung und Namensgebung beider Mannschaften, wird eine Person zum Notieren der Würfe ausgewählt. Die beiden Gruppen ziehen zwar gemeinsam den Bollerwagen, spielen aber gegeneinander, jede mit einer eigenen Kugel. Beim Werfen hat der Letzte immer Vorrang, damit die Gruppen nicht zu weit auseinander driften. Die nächsten Zweier-Formierungen gehen jeweils ca. 5 Minuten später an den Start. Um die endgültige Weite zu ermitteln, sollte das Ziel so gelegt werden, dass noch darüber hinweg geworfen kann. Der Wurf hinter dem Ziel wird durch die Anzahl der Schritte ermittelt. Die Gruppe mit den wenigsten Würfen und meisten Schritten hat gewonnen.

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