Satzung


BV Norderstedter Wietersmieter e.V.

 

§ 1 Name des Vereins

 

(1) Der Verein trägt den Namen BV Norderstedter Wietersmieter e.V.

 

§ 2  Sitz, Rechtsform

 

(1)  Der Sitz des Vereins ist Norderstedt.

(2)  Der Verein ist als rechtsfähiger Verein beim Amtsgericht Norderstedt in das Vereinsregister unter der Nummer - 503 VR 5096 KI -  eingetragen.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 3  Zweck, Aufgaben und Grundsätze

 

(1) Zweck des Vereins ist es, in seinem Bezirk das Boßeln zu pflegen und zu fördern. An den Wettkämpfen können nur Mitglieder des Vereins teilnehmen. Durch die Ausübung des Heimatspiels will der Verein auch den Heimatgedanken wahren und die plattdeutsche Sprache pflegen. Der Verein setzt nach der ersten Gründungsphase sachgemäß ausgebildete Übungsleiter ein.

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.

(3) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

(5) Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(6) Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

 

§ 4  Mitgliedschaft

 

(1) Der Verein besteht aus:

- ordentlichen Mitgliedern

- Ehrenmitgliedern.

(2) Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschriften der gesetzlichen Vertreter/innen. Gegen eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, kann der/die Antragsteller/in die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig in einfacher Mehrheit. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung an.

(3) Die Ehrenmitgliedschaft ist in § 17 der Satzung geregelt.

 

 

 § 5  Erlöschen der Mitgliedschaft

 

(1) Die Mitgliedschaft endet

      a) durch Auflösung des Vereins,

      b) durch freiwilligen Austritt,

      c) durch Ausschluss,

      d) durch Tod.

(2) Der freiwillige Austritt muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden und wird zum 30. Juni oder zum Ende des laufenden Geschäftsjahres wirksam.

(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden

      a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,

      b) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder

      c) wegen groben unsportlichen Verhaltens.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand in einfacher Mehrheit. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen einzuladen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig; sie muss schriftlich und binnen drei Wochen nach Zugang der Entscheidung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig in einfacher Mehrheit.

     d) Ein Mitglied kann des weiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von Beiträgen in Höhe von einem Jahresbeitrag oder mehr im Rückstand ist. Der Ausschluss kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf den Ausschluss zu enthalten hat, drei Monate vergangen sind.

(4) Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins oder anteiliger Erstattung der Mitgliederbeiträge. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief geltend gemacht und begründet werden.

 

§ 6  Beitrag

 

(1) Beitragspflichtig ist jedes ordentliche Mitglied. Über die Höhe des Beitrages entscheiden die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung. Kinder und Jugendliche mit Sozialpass sind grundsätzlich von den Mitgliedsbeiträgen befreit.

(2) Die Mitglieder erklären sich damit einverstanden, dass zu zahlende Beiträge von den jeweiligen Konten der Mitglieder abgebucht werden.

 

§ 7  Organe

 

Die Organe des Vereins sind

- der Vorstand

- die Mitgliederversammlung

 

 

 § 8  Geschäftsführender Vorstand

 

Der geschäftsführende Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden,

dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden, dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer.

 

§ 9  Erweiterter Vorstand

 

Der erweiterte Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und bis zu 3 Beisitzern.

 

§ 10  Wahl des Gesamtvorstandes

 

Der geschäftsführende Vorstand wird alle zwei Jahre gestaffelt (1. Vorsitzende/r und 2. stellv. Vorsitzende/r gemeinsam und 1. stellv. Vorsitzende/r, Kassenwart/in und Schriftführer/in gemeinsam) durch die Jahreshauptversammlung gewählt. Die Wahl der Beisitzer und Kassenprüfer erfolgt alle zwei Jahre zusammen mit de/m/r 1. stellv. Vorsitzenden, de/m/r Kassenwart/in und de/m/r Schriftführer/in.

Der alte Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Bei mehreren Wahlvorschlägen hat die Wahl auf Antrag geheim zu erfolgen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig. Verschiedene Vorstandsämter des geschäftsführenden Vorstandes können nicht in einer Person vereinigt werden. Wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt, ist gewählt. Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl statt. Bei nochmaliger Gleichheit entscheidet das Los. Vorstandsmitglieder müssen Mitglied im Verein sein.

 

§ 11  Rechte und Pflichten des Vorstandes

 

(1) Der geschäftsführende Vorstand vertritt den Verein. Vorstand gem. § 26 BGB sind jeweils zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes gemeinsam, wovon eins der 1. Vorsitzende oder der 1. stellvertretende Vorsitzende sein muss. Bei Rechtsgeschäften, die über den Rahmen der gewöhnlichen Vertretung hinausgehen (Rechtsgeschäfte über 1.000,-- Euro) , ist die Zustimmung von 3 Vorstandsmitgliedern erforderlich.

(2) Der 1. Vorsitzende beruft die Versammlung der Organe ein. Er bestimmt die Tagesordnung und leitet die Versammlungen. Der 1. stellvertretende Vorsitzende ist stets sein Stellvertreter. Der Kassenwart hat die Vereinskasse zu führen. Dem Schriftführer obliegt die Durchführung sämtlicher schriftlicher Arbeiten. Er fertigt die Versammlungsprotokolle.

(3) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Abwesenheit die seines/ihres Vertreters. Der Vorstand ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen; er ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.

(4) Der Vorstand kann eine Konzession nach § 2 Abs. 1 des Gaststättengesetzes beantragen. Der Verein ist der Antragsteller und ihm wird die Erlaubnis erteilt. Gemäß § 15 Abs. 3 Nr. 5 des Gaststättengesetzes kann der Vorstand hierfür eine Vertretungsberechtigung erteilen. Der Geschäftsführende Vorstand kann ein oder mehrere Mitglieder bestimmen, die im Bezug auf die Erlaubnis zum Betrieb einer Schank- und Speisewirtschaft (§ 4 Abs. 1 Nr. 4 des Gaststättengesetzes) gegenüber der Verwaltungsbehörde vertretungsberechtigt sind. Der Verein stellt im Innenverhältnis die vertretungsberechtigten Mitglieder von der Haftung frei. Für die Ernennung reicht die einfache Mehrheit im Vorstand.

 

§ 12  Mitgliederversammlung

 

(1) Die Mitgliederversammlung setzt sich aus allen Mitgliedern (Aktive und passive Mitglieder und Ehrenmitgliedern) zusammen. Stimmberechtigt ist jedes geschäftsfähige anwesende Mitglied.

(2) Die Mitgliederversammlung hat das Recht, über alle Angelegenheiten des Vereins zu beschließen, die nicht durch die Satzung oder durch Gesetz anderen Organen übertragen sind.

(3) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für die

- Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

- Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer/innen

- Entlastung und Wahl des Vorstands

- Wahl der Kassenprüfer/innen

- Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit

- Genehmigung des Haushaltsplans

- Satzungsänderungen

- Entscheidung über die Aufnahme neuer und den Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen    

- Ernennung von Ehrenmitgliedern

- Entscheidung über die Einrichtung von Abteilungen und deren Leitung

- Beschlussfassung über Anträge

- Auflösung des Vereins.

(4) Die Mitgliederversammlung wählt zusammen mit der Vorstandswahl drei Kassenprüfer. Die Kassenprüfer/innen haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und der Mitgliederversammlung jeweils schriftlich oder mündlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer/innen erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des/der Kassenwartes/in und der übrigen Vorstandsmitglieder.

 

§ 13  Einberufung der Mitgliederversammlung

 

(1) Alljährlich ist mindestens eine Mitgliederversammlung einzuberufen, und zwar die Jahreshauptversammlung im ersten Quartal nach Ablauf des Geschäftsjahres.

(2) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 10 Tagen und unter Mitteilung der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Die schriftliche Einladungsform ist auch gewahrt, wenn die Einladung per E-Mail oder Fax erfolgt. Mitglieder ohne E-Mail-Adresse bzw. Fax-Anschluss erhalten die Einladung in Briefform. Jede Einladungsform ist ohne qualifizierte Unterschrift/Signatur gültig. Die Einladung gilt dem Mitglied einen Tag nach jeweiliger Absendung als zugegangen.

(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn von mindestens einem Zehntel der Mitglieder ein begründeter Antrag auf Einberufung gestellt wird.

(4) Anträge zur Tagesordnung sind zu berücksichtigen, wenn diese dem 1. Vorsitzenden bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit dem Antrag auf Einberufung, im übrigen eine Woche vor dem Versammlungstermin zugegangen sind. Über die Zulassung aller Anträge, die in der Mitgliederversammlung außerhalb der Tagesordnung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung mit ¾- Mehrheit.

 

 

§ 14  Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen

 

(1) Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen/deren Verhinderung von seinem(r)/ihrem(r) Stellvertreter/in geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den/die Leiter/in mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

(2) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmungen erfolgen, wenn einer der anwesenden Mitglieder dies verlangt; bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn einer der anwesenden Mitglieder dies verlangt.

(3) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, welches vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 15  Geschäftsjahr

 

(1) Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.

(2) Die Rechnungslegung hat in der Jahreshauptversammlung nach Ablauf des Geschäftsjahres zu erfolgen.

 

§ 16  Spielbetrieb

 

(1) Der Verein hat für seine Mitglieder eine Haftpflicht- und Unfallversicherung abzuschließen. 

(2) Für den Spielbetrieb im Klootschießen, Feld- und Straßenboßeln gelten die Bestimmungen vom Verband Schleswig-Holsteinischer Boßler e.V. 

 

§ 17  Ehrenmitgliedschaft

 

Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes Personen, die sich um das Heimatspiel und um Bestrebungen des Vereins große Verdienste erworben haben, zum Ehrenvorsitzenden bzw. zu Ehrenmitgliedern ernennen. Für den Beschluss ist die ¾- Mehrheit der Mitgliederversammlung erforderlich. Außerdem können Personen, die das 65. Lebensjahr erreicht und mindestens 25 Jahre im Verein BV Norderstedter Wietersmieter e.V. sind, zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Zum Zeitpunkt der Ernennung müssen sie ordentliches Mitglied im Verein BV Norderstedter Wietersmieter e.V. sein.

 

§ 18  Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins BV Norderstedter Wietersmieter e.V. kann nur durch eine ordentlich einberufene Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn dies auf der Tagesordnung steht und eine ¾- Mehrheit der Stimmberechtigten für die Auflösung stimmt. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Norderstedt zwecks Verwendung für den Sportstättenbau.

 

 

 § 19  Inkrafttreten

 

Diese Satzung wurde bei der Gründung am 04. Juni 2007 von der Mitgliederversammlung beschlossen und in Kraft gesetzt.

 

Geändert am 18.09.2007

Geändert am 12.03.2009

Geändert am 10. März 2011

Geändert am 19. August 2011

Geändert am 14. Juni 2012

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